![]() |
| Profil | Veranstaltungen | Forum | KulTour | Dänemark-Info | Bibliothek | Archiv | Wir über uns |
| Theater & Tanz | ||||||||||||
|
|
||||||||||||
|
Weitere Termine: So 21.03. – 19.30 Uhr Mi 24.03. – 19.30 Uhr So 28.03. – 15.00 Uhr Di 30.03. – 19.30 Uhr
|
Freitag, 19. März 2010, 19.30 Uhr
Thomas Vinterbergs Film Das Fest wurde 1998 zum ersten Mal bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes präsentiert und gewann den Spezialpreis der Jury. Neben Lars von Triers Film Idioten war es der erste Film, der strikt dem filmischen „Dogma 95“ folgte. Seither hat Das Fest nicht nur die Leinwände erobert, sondern ist inzwischen national und international schon so etwas wie ein moderner Klassiker auf vielen Theaterbühnen.
Der erfolgreiche Geschäftsmann und Hotelier Helge Klingenfeldt feiert seinen 60. Geburtstag. Und alle sind der Einladung auf seinen Landsitz nachgekommen: seine Eltern, Onkel und Kusine, Freunde und Bekannte und seine drei Kinder Christian, Helene und Michael. Obwohl die Beerdigung seiner Tochter Linda, die sich völlig überraschend das Leben nahm, erst kurze Zeit zurückliegt, beginnt der Abend nach den Ritualen wohl eines jeden Familienfestes: Begrüßung, Gespräche, Essen. Der älteste Sohn Christian hält – wie die Tradition es verlangt – die erste Tischrede; er gibt ihr den merkwürdigen Titel „Papa nimmt sein Bad“. Christian nutzt das Geburtstagsfest seines Vaters, um ein streng gehütetes und unterdrücktes Familiengeheimnis zu lüften.
Schmerzhaft kommt etwas ans Licht, was jeder wusste, niemand wahr haben wollte und alle voreinander verborgen hielten. Zunehmend gerät das Fest aus den Fugen. Die Grundfeste der Familie sind erschüttert, am Morgen ist nichts mehr so, wie es war. „Jede Familie hat ein Geheimnis.“, lautet der Untertitel. |
Köln Schauspiel Köln
Offenbachplatz
|
||||||||||
|
|
||||||||||||
|
Bitte beachten! Das Künstlergespräch mit dem Autor Jens-Martin Eriksen in Verbindung mit der nachstehenden Veranstaltung muss leider aufgrund der zur Zeit noch anhaltenden Probleme im internationalen Flug- und Bahnverkehr kurzfristig abgesagt werden.
Die Theateraufführung findet statt!
|
||||||||||||
|
|
|
Mittwoch, 21. April 2010, 20.00 Uhr Winter im Morgengrauen Theateraufführung nach dem gleichnamigen Roman von Jens-Martin Eriksen
In Anwesenheit des Autors und mit anschließendem Künstlergespräch.
„Winter im Morgengrauen“ ist der Titel eines Romans von Jens-Martin Eriksen, der 1997 in Kopenhagen erschienen ist. Einige Jahre später wurde er ins Deutsche übersetzt (2002 in der Übersetzung von Jörg Scherzer im Münchener Verlag Liebeskind) und feierte in Deutschland ähnliche Erfolge wie in Dänemark. Darin geht es vor allem um eine Frage, die sich angesichts von Krieg und Gewalt immer wieder stellt: Wie werden Menschen, die vorher noch ein ganz normales Leben geführt haben, plötzlich zu Handlangern des Todes?
Menschlichkeit, Moral und Gefühle von Z. und seinen Kameraden werden zum Werkzeug in den Händen ihres Kommandanten degradiert. Nach und nach wird für die jungen Männer der Tod zur Routine, und ihre zunehmende seelische Verrohung droht, die Einheit von innen her zu zersetzen. Auch Z. löst sich von all seinen Wertvorstellungen, um als Akteur des Todes bestehen zu können. Eines Tages jedoch begegnet er unter den Opfern einem jungen Mann, mit dem er als Kind befreundet war ...
Das Bonner fringe ensemble hat sich in Koproduktion mit phoenix5 aus Münster mit dem Buch auseinandergesetzt. Jetzt ist der Roman wieder auf der Bühne im Theater im Ballsaal zu sehen. |
Bonn
Theater im
Ballsaal
fringe ensemble
|
|||||||||
|
|
||||||||||||
|
Weitere Termine: 10. Juni 2010 11. Juni 2010 12. Juni 2010 |
|
30. April 2010, 20.00 Uhr
Am 8. Juni 2010 wäre Robert Schumann 200 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass har das Euro Theater Central Bonn das Schauspiel Schumanns Nacht des dänischen Autors Sven Holm erneut in seinen Spielplan aufgenommen.
Zum 150. Todesjahr Schumanns gab es im Rahmen des Bonner Festivals „Endenicher Herbst“ am 29. Oktober 2006 im Euro Theater Central Bonn die deutsche Erstaufführung in der Inszenierung von István Szabó K. (deutscher Text: Bernd Kretschmer).
„Schumanns nat“ (Schumanns Nacht) – 1992 am Königlichen Theater in Kopenhagen uraufgeführt – wurde 1994 mit dem „Nordischen Dramatikerpreis“ ausgezeichnet. Es ist ein Schauspiel über die Zeit. Nicht über die historische, sondern über die Zeit in ihrem Verlauf. Über die körperliche Zeit. Darüber sich zurückzuziehen, wenn die Zeit gekommen ist. Zur Stelle sein, wenn es Zeit dafür ist. Über die Zeit als notwendige Reise von der Geburt zum Tod, die Reise jedes Menschen, wie groß oder klein das Gepäck auch sein mag, und wie hoffnungslos oder hoffnungsvoll die Wege auch sein mögen.
Und es ist ein Schauspiel über den Komponisten Robert Schumann, über seine drei letzten von Krankheit geprägten Lebensjahre (1853-1856), die er zu einem großen Teil in einer Nervenheilanstalt in Endenich (Bonn) verbrachte – heute eingerichtet als Robert Schumann Museum. Drei Lebensjahre gezeichnet von Krankheit, Angst und Wut, aber auch von Liebe und natürlich Musik.
Sven Holm, geboren 1940 in Kopenhagen, studierte nach seinem Abitur (1958) an der Kopenhagener Universität (1960-62) und war u.a. Literaturkritiker bei der Zeitung Information (1964-65). Ab Mitte der 1960er Jahre lebte er vorwiegend als freier Schriftsteller, war daneben aber auch im Medienbereich tätig. So u.a. als Mitredakteur der Radiosendung “Mosaik” (1966-69), und als Literaturberater bei der staatlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt Danmarks Radio (1967-85). Außerdem war Sven Holm Vorstandsmitglied des Dänischen Autorenverbandes (1968-70), des Verbandes Dänischer Dramatiker (1981-96) und ab 2002 des Verbandes Dänischer Belletristik-Autoren.
Sven Holm debütierte 1961 mit der Novellensammlung 'Den store fjende' (Der große Feind). Sein inzwischen sehr umfangreiches literarisches Werk und seine Interesse decken ein breites Spektrum ab. Sven Holm erzählt mit Witz und Humor von den schrägen Existenzen und benutzt dabei unterschiedliche Genres – von Jugendgeschichten über Romane und Novellen bis hin zu Theaterstücken. Für sein literarisches Schaffen ist Sven Holm bereits mehrfach ausgezeichnet worden, so mit dem Großen Preis der Dänischen Akademie (1974), dem Ehrenpreis Dänischer Dramatiker (1985), dem Nordischen Dramatikerpreis (1994) und dem dänischen Kritikerpreis (2002). |
Bonn
Euro Theater Central 53072 Bonn
Kartentelefon:0228-65 29 51Mo - Fr, 16 - 19 Uhr
Samstag 11 - 13 Uhr
|
|||||||||