![]() |
| Profil | Veranstaltungen | Forum | KulTour | Dänemark-Info | Bibliothek | Archiv | Wir über uns |
|
|
|||||
|
|
|||||
|
|
Österliche Küche ... |
Ostern heißt auf Dänisch „Påske“, und das Fest hat die gleiche religiöse Bedeutung wie in Deutschland. Für die meisten Dänen sind die Osterfeiertage eine willkommene Gelegenheit, um einen Kurzurlaub zu unternehmen: im eigenen Ferienhaus oder im Schrebergarten, denn in Dänemark ist außer Karfreitag (Langfredag), Ostersonntag und Ostermontag auch schon der Gründonnerstag (Skærstorsdag) ein Feiertag. So kann man über fünf freie Tage verfügen.
Die dänischen Ostertraditionen ähneln den deutschen. Für die Ostertage wird das Haus mit Frühlingsblumen oder Zweigen mit bunt bemalten Eiern geschmückt. Und man beschenkt sich gegenseitig mit Ostereiern. Der Osterhase besucht die Kinder und versteckt Ostereier im Garten.
Eine rein dänische Tradition sind hingegen die „gækkebreve“. Dies sind Briefe, meist mit kunstvollen Mustern ausgeschnitten. Im Brief schreibt man einen Reim und fordert den Empfänger auf, zu raten, wer ihm diesen Gruß geschickt hat. Der Name des Absenders wird in Punkten dargestellt. Findet der Empfänger des Briefes den Namen nicht heraus, ist er ein "gæk", ein Narr. Errät er den Namen, ist der Absender ein "gæk". Der betreffende "gæk" muss dafür büßen, und hierfür gibt es traditionell drei Varianten: entweder muss er eine Party geben, dem Absender einen Kuss geben oder ein Ei schenken. |
|||