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24. Januar bis 28. März 2010 FRIEZES Fotografien von Sophia Kalkau
Sophia Kalkau, geb. 1960, erhielt eine Ausbildung in Kunstgeschichte und -theorie. Sie arbeitet heute als Bildhauerin und Fotografin mit allen Elementen beider Kunstformen und wurde für ihre Arbeit mit einer Vielzahl von Preisen und Stipendien ausgezeichnet.
In ihren Fotografien verwandelt sie sich selbst in Skulpturen: weiß oder rot gekleidet posiert sie auf schmalen Holzbändern oder -tischen, als elegante Karyatide erscheint sie selbst als Säule, die strenge Form ironisierend einen Lampenschirm oder einen Trichter über dem Kopf. Oder sie verzichtet auf alle Attribute, wird ganz Körper und Haar.
Sophia Kalkau schafft bewegende Selbstporträts in denen die Spannung zwischen der poetischen Reinheit des visuellen Eindrucks und den darunter verborgenen existenziellen Aussagen deutlich wird.
Bei den Selbstporträts handelt es sich nicht um das Abbild, sondern um innere Zustände geht um eine extreme Subjektivität, die sich dem Betrachter offenbart und ihn zu irritieren vermag. Die Spannung zwischen der poetischen Reinheit des visuellen Eindrucks und den darunter verborgenen existenziellen Aussagen, ihre persönliche Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Überleben ist stets zu spüren. Die Arbeiten von Sophia Kalkau zeichnen klare Linien und Formen aus;, ihre Bilder sind ruhig und rätselhaft. Doch gleichzeitig haben sie auch etwas bewegtes, zuweilen spielerisches, erscheinen prozesshaft wie eine Performance. |
Stuttgartgalerie bildkultur Dr. Matthias Bullinger Gisela Diringer Markelstr. 19 70193 Stuttgart
info@bildkultur.de
Öffnungszeiten: MO und MI 16 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung
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Kasper Akhøj Welcome (TO THE TEKNIVAL), 2009
Die Ausstellung ist in ähnlicher Form bereits im Institut für zeitgenössische Kunst Overgaden in Kopenhagen zu sehen gewesen. Für die Präsentation im Künstlerhaus Stuttgart wird Kasper Akhøj eine neue Version der Abstracta-Skulpturen realisieren und die Serie von Fotografien über das Haus El 027 erweitern.
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KASPER AKHØJ Einzelausstellung im Künstlerhaus Stuttgart
Der dänische Künstler Kasper Akhøj bezieht sich in seinen Arbeiten auf Aspekte der Architektur- und Designgeschichte. Dabei interessiert ihn jedoch weniger die ursprüngliche Gestaltungsidee der Entwürfe, sondern vielmehr wie sie funktionierten und was aus ihnen wurde. Die Bedeutung von gestalterischer Praxis liegt für ihn in der Nutzung und der durch die Zeiten sich verändernden Interpretation, der Aneignung und Transformation der Bauwerke und Objekte durch die Menschen.
Akhøjs Arbeiten resultieren zumeist aus umfangreichen Forschungsprojekten. Mit verschiedenen Medien wie dokumentarischen Fotografien, abstrakten Skulpturen, Texten und Reisetagebüchern entwickelt er verschiedene Blickwinkel auf historische, zumeist außerhalb der traditionellen Geschichtsschreibung liegende Gestaltungsprojekte. Die Arbeiten verfolgen, wie die gestalterischen Ideen in den Alltag integriert werden und sich dabei ebenso verändern, wie sie auch ihren Kontext beeinflussen. Ihre Geschichte erscheint als ein Prozess, in dem sich viele Themen, Ideen und Bilder verbinden und der selten abgeschlossen ist.
In der Ausstellung im Künstlerhaus Stuttgart zeigt Kasper Akhøj zwei neue Arbeiten, die sich in ihrer Präsentationsform - Fotografie und Skulptur - und Methodik. stark unterscheiden. "Welcome (to the Teknival)" dokumentiert mit einer umfangreichen Fotoserie die Restaurierung der 1927 in Südfrankreich gebauten Villa El 027 von Eileen Grey.
Das Gebäude ist eine lkone des Neuen Bauens und wurde von Grey ursprünglich als Gegenentwurf und Kritik an der Architekturauffassung des einflussreichsten Architekten der Moderne in Frankreich, Le Corbusier, entworfen. Paradoxerweise wurde das Gebäude aber später gerade von Le Corbusier mit neun Wandbildern ausgestattet - ohne die Genehmigung der Architektin Grey. Nachdem das Gebäude über Jahrzehnte aufgrund ungeklärter Eigentumsverhältnisse vernachlässigt wurde und verfiel, wird die Villa nun gegenwärtig renoviert. Dabei hat man sich nach langer Diskussion schließlich dafür entschieden, die neun Wandbilder beizubehalten und auf die Rekonstruktion des Originalzustandes zu verzichten.
Die Diskussion, die dieser Entscheidung voranging, verdeutlicht den aktiven Prozess einer Geschichtsschreibung des Gebäudes und einer notwendigen Wertung, die nicht zuletzt auf unsere Sicht der modernen Architektur, aber auch von grundsätzlichen Fragen etwa nach dem Status von Hülle und Dekor oder den Geschlechterverhältnissen einwirken.
Die Arbeit "Abstracta" ist ein fortlaufendes Projekt, an dem Kasper Akhøj seit 2007 arbeitet. Im Jahr 2006 nahm Kasper Akhøj an einem Forschungsprojekt über Titos Autobahnprojekt - die Schnellstraße der Brüderlichkeit und Einheit - aus den 1940er und 1950er Jahren teil. Später reiste er entlang der Strecke von Skopje nach Ljubljana und entdeckte dabei das Abstracta-Displaysystem, das ursprünglich 1960 von dem dänischen Architekten Poul Cadovius für eine Weltausstellung entworfen wurde.
Der Entwurf fand viele Nachahmer, wurde ab 1970 in China massenweise produziert und schließlich in verschiedenste Länder exportiert. Vor allem in Südosteuropa fanden verschiedene Versionen dieses Systems als flexible und mobile Strukturen zur Warenpräsentation in verschiedensten Zusammenhängen ihren Einsatz. Akhøj ist besonders von der variablen Nutzung des Präsentationssystems fasziniert.
Bis heute finden sich verschiedene Versionen des Systems auf Märkten, in Geschäften und Auslagen im ehemaligen Jugoslawien, In der Ausstellung im Künstlerhaus wird der Künstler eine Reihe von abstrakten Skulpturen aus Abstracta-Elementen zeigen, die experimentelle Präsentationen aus der frühen Geschichte des Systems aufgreift. |
StuttgartKünstlerhaus Stuttgart Reuchlinstr. 4 b 70178 Stuttgart Tel. 0711- 617 652 Fax 0711 - 613 165
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Kasper Akhøj (geb. 1976) hat 1999-2000 am Goldsmiths College (University of London) studiert. Von 2004-2006 besuchte er die Städelschule in Frankfurt am Main. Sein Diplom erhielt er 2006 von der Kgl. Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. 2009 absolvierte Akhøj das Whitney Independent Study Program in New York. Seine Arbeiten wurden 2009 beim ISCP (International Studio & Curatorial Program) und bei Art in General in New York gezeigt. 2008 stellte er auf der 28. Sao Paulo Biennale aus. Weitere Ausstellungen umfassen Den Fri - Center of Contemporary Art, Kopenhagen (2006) und die 50. Biennale in Venedig (2003). Kasper Akhøj ist derzeit Artist in Residence bei der 29. Sao Paulo Biennale in Sao Paulo. Ende des Jahres widmet ihm Wiels Center for Contemporary Art in Brüssel eine Einzelausstellung. Kasper Akhøj lebt in Kopenhagen und New York. |
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![]() P.S. Krøyer: Ein Fischer am Nordstrand von Skagen, 1883. Sammlung Kunst der Westkünste, Föhr. |
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15. August – 14. November 2010
„Im Licht des Nordens“
Mit 43 Gemälden von 30
Künstlern zeigt das KULTURELLE FORUM Langenfeld im Rheinland ab Mitte August
eine Ausstellung dänischer Malerei zwischen 1820 und 1920 und präsentiert
u.a. einen Glanzpunkt europäischer Künstlerkolonien.
Gerade mit dem berühmt
gewordenen Licht von Skagen hatte dieses kleine Fischerdorf an der
Nordspitze Jütlands, wo die Wellen von Skagerrak und Kattegat aufeinander
treffen, besonders seit den 1870er und 1880er Jahren Künstler aus Dänemark,
aber auch aus vielen anderen europäischen Ländern angezogen. Ihnen bot sich
hier eine Fülle reizvoller Motive: die Landschaft und die bisweilen
stürmische See, der klare Himmel, das einzigartige Licht über den
Fischerhütten und der Alltag der vom harten Leben am Meer geprägte
Bevölkerung. Hier fanden Künstler wie Peder Severin Krøyer neue
Inspirationen und Motive. |
Langenfeld KULTURELLES FORUM Hauptstraße 83 40764 Langenfeld Tel. 02173-91939-60 |
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Philipp Otto Runge
(1777-1810)
Von 1799 bis 1801 studierte Philipp Otto Runge bei dem renommierten dänischen Maler Jens Juel an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. |
3. Dezember 2010 – 13. März 2011 KOSMOS RUNGE – Der Morgen der Romantik
Die Hamburger Kunsthalle widmet sich zum Jahreswechsel 2010/2011 dem neben Caspar David Friedrich zweiten großen Künstler der deutschen Romantik: Philipp Otto Runge (1777-1810). Runge gilt als einer der vielseitigsten Künstler der Romantik und des 19. Jahrhunderts. In der ersten umfassenden Retrospektive seit über 30 Jahren würdigt die Ausstellung Kosmos Runge das jung verstorbene Genie in seinem 200. Todesjahr.
In der Hamburger Kunsthalle, wo bereits in den 1970er Jahren die Ausstellung Runge und seine Zeit stattfand befindet sich fast das gesamte erhaltene Werk Runges. Einige seiner Werke sind auch im Besitz des Kulturhistorischen Museums der Stadt Stralsund erhalten geblieben.
Philipp Otto Runge war von der Vision beseelt, die Künste von Dichtung, Malerei, Musik und Architektur in einem Gesamtkunstwerk zu vereinen und betrat damit künstlerisches Neuland. Bedeutendes leistete Runge auch in der Gattung des Porträts. Kosmos Runge zeigt mit 35 Gemälden, über 200 Zeichnungen und 50 Scherenschnitten das ganze Panorama seines Schaffens.
Philipp Otto Runge wurde in der Handelsstadt Wolgast im damaligen Schwedisch-Pommern als neuntes von elf Kindern geboren. Der Vater des Künstlers war Kaufmann und Reeder. Sein Sohn sollte ursprünglich in die Fußstapfen seines Vaters treten, konnte aber seinen Wunsch, Maler zu werden, durchsetzen. 1789 besuchte Runge die Wolgaster Schule und nahm 1797 ersten Zeichenunterricht, u.a. bei Gerdt Hardorff d.Ä. in Hamburg. In den Jahren 1799 bis 1801 studierte Runge an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen bei dem renommierten dänischen Maler Jens Juel. Von 1801 bis 1804 setzte er sein Studium an der Kunstakademie in Dresden fort, wo er in Kontakt zu den Romantikern, vor allem Caspar David Friedrich und Johann Gottfried Quistorp aufnahm. |
HamburgHamburger Kunsthalle Glockengießerwall 20095 Hamburg Tel. 040-428 131 200 Fax 040-428 54 34 09
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