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Musik | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Geschlossene Veranstaltung - im Rahmen des Neujahrsempfangs des Dänischen Kulturinstituts. |
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Dienstag, 10. Februar 2009, 19 Uhr Konzert mit Helene Blum & Harald Haugaard
Helene Blum stammt von der Insel Fünen und gilt als eine der besten Interpretinnen der reichhaltigen Liedtradition Dänemarks.
Foto: Anders Brohus Ihre natürliche, kristallklare Stimme begeistert das Publikum von Kopenhagen bis Kairo. Das Repertoire der dänischen Sängerin ist eine bezaubernde Mischung aus dänischen Volksliedern, Hymnen, Balladen und eigenen Songs. Mit ihrer facettenreichen Stimme und ihrer Vielseitigkeit verleiht diese Sängerin ihren Liedern einen stark persönlichen Ausdruck. Oder wie der Südkuriert schrieb – Helene Blum „hat die Gabe, ihre Stimme mit dem Herzen klingen zu lassen.
Zusammen mit ihrer Musikerkollegin Karen Mose veröffentlichte Helene Blum 2003 ihre erste CD "Solen" (Die Sonne). 2004 wurde sie am Fünischen Musikkonservatorium als erste Sängerin im Fach Folkmusic ausgebildet. 2005 folgte ihr Album mit weihnachtlichen Melodien, für die sie mit dem "Danish Music Award" ausgezeichnet wurde.
Helene Blum war bereits in ganz Europa, in Nordamerika und Japan auf Tournee. Darüber trat sie mehrmals als Solistin in den ”Nacht der Lieder”-Konzerten des anerkannten deutschen Saxophonisten Richard Wester auf und hatte eine Hauptrolle als Sängerin in der Ballettinszenierung von „Medea“ am Schleswig-Holsteinischen Landestheater. Soeben (Ende Januar 2009) ist Helene Blums neues Soloalbum ”Einmal und immer” (En gang og altid) erschienen. Ein Album mit traditionellen und zeitgenössischen skandinavischen Songs und Balladen, deren Atmosphäre jede Sprachbarriere überwindet. |
Düsseldorf Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf Jägerhofstraße 1 40479 Düsseldorf
Geschlossene Veranstaltung |
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Harald Haugaard (Jahrgang 1975) ist Geiger, Komponist und Produzent.
Foto: Anders Brohus Mit dem Violinenspiel begann er bereits im zarten Alter von sieben Jahren. Sein erster Lehrer war der Dorforganist in einer kleinen Gemeinde auf der Insel Fünen, wo Harald Haugaard aufwuchs. Schon damals ließ er sich von traditioneller dänischer Volksmusik beeinflussen, die bis heute eine wichtige Rolle für Haugaards musikalische Aktivitäten spielt und hat seinen eigenen Stil sehr geprägt hat.
1994 wurde Harald Haugaard auf die renommierte Carl Nielsen Musik-Hochschule in Odense aufgenommen, wo er klassische Violine und Dirigieren studierte. Zwischendurch nahm er sich viel Zeit, um bei dänischen Folk-Geigern auch traditionelle Spieltechniken zu lernen. Aus dieser Idee heraus entstand dank Haugaards Initiative bald danach der Studiengang “Traditionelle und neue dänische Volksmusik”, den die Carl Nielsen Akademie in ihren Lehrplan aufnahm. 1998, unmittelbar nach Harald Haugaards Examen als Geiger und Dirigent, übernahm ihn die Hochschule als Dozent für diesen Studiengang. Von 2000 bis 2005 leitete er dort die “Abteilung für Folk Music”.
Vor und während seiner akademischen Studien traf Haugaard mit anderen jungen Interpreten der kleinen dänischen “Folk Music”-Szene zusammen und sammelte Konzerterfahrungen, z.B. mit der Folk Fusion Band DUG. 1998 trat er beim Folk Festival der Europäischen Rundfunkunion zusammen mit seinem Musikerkollegen Morten Alfred Høirup erstmals als das Duo Haugaard & Høirup auf. Die Zusammenarbeit mit dem virtuosen Gitarristen Høirup entwickelte sich zum erfolgreichsten dänischen Folkprojekt der dänischen Musikszene: mit mehr als 650 Konzerten weltweit, sechs hochgelobten CDs sowie unzähligen Preisen wurde das Duo H&H zum musikalischen “Exportschlager” Dänemarks. Neunmal wurde Haugaard mit dem Danish Music Award ausgezeichnet.
Neben seiner Konzerttätigkeit und Aufnahmen mit zahlreichen Interpreten der dänischen und internationalen Musikwelt genießt Haugaard auch einen exzellenten Ruf als Musikpädagoge. Unterrichtserfahrung sammelte er u.a. als Gastdozent in England, Skandinavien, Kanada und den USA. Darüber hinaus arbeitete Haugaard in Theaterproduktionen, als gefragter Studiomusiker für dänische Pop- und Rockbands sowie als Plattenproduzent.
Seine Kompositionen schrieb Haugaard in erster Linie für eigene Ensembles – das Duo Haugaard & Høirup und die Folk-Jazz Formation Serras. 2006 wurde sein erstes Orchesterwerk “Birth” aufgeführt. Haugaard spielte dabei selbst den Solopart und dirigierte gleichzeitig. Sein Geigenstil wird als verspielt, leicht und elegant, und zugleich als dramatisch und melancholisch charakterisiert. Harald Haugaard ist ein begnadeter Live-Künstler, der sich auf der Bühne mit vollem Herzen engagiert. Das britische Worldmusic-Journal „Roots“ erklärte ihn zu einem der drei besten Folk-Fiddler weltweit. |
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TERMINE
Laut "Roots", dem Worldmusic-Journal zählt Harald Haugaard zu den besten Fiddlern unserer Zeit! Dynamisch und voller Kontraste erforscht der dänische Musiker mit seinem neuen Harald H Trio immer wieder musikalische Wege zwischen Folk und Rock, Blues und Ballade.
Im Mittelpunkt stehen die virtuosen Violinenkünste des „dänischen Paganini“ Harald Haugaard. Seine Musik ist immer tanzbar, der Sound unverkennbar nordisch, und auch augenzwinkernde humoristische Einlagen fehlen bei Haugaard nie. Begleitet von dem Gitarristen Rasmus Zeeberg und Sune Rahbek auf dem Schlagzeug sorgt das Trio für den spannenden und passenden Rahmen. Termine:
24. März - Celle - CD
Kaserne – 20 Uhr
„Musikschule“ in Solingen mit Harald Haugaard Dänemarks bekannter Geigenvirtuose eröffnet in Solingen, im Bergischen Land, eine „Musikschule“. Alle Instrumente sind willkommen! Infos unter: www.haugaardsfiddleschool.com |
Kontakt: Andrea Daun |
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Helene Blum Quartett Helene Blum, preisgekrönte Sopranistin aus Dänemark, entführt ihre Zuhörer in die zauberhafte Atmosphäre der Mittsommernacht. In ihren Liedern spiegeln sich die tausendfachen Schattierungen des Meeres, die wunderbare Stimmung des Polarlichts, aber auch der gefährliche Reiz kantiger Felswände und tiefer Seen. Alte und neue Balladen erzählen von Liebe und Leid, Trost und Freude.
Termine:
17. April
09 - Oldenburg - Haus des Hörens - 20 Uhr
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Kontakt: Andrea Daun |
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![]() Mehr Infos: www.hplange.dk |
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6. bis 8. März 2009 Der dänische Bluesmusiker H.P. Lange auf Kurztrip durch Deutschland Der in der Nähe von Aarhus lebende dänische Bluesmusiker H.P. Lange gehört bereits seit vielen Jahren als Solist und mit seiner Band „The Delta Connection“ zu den absoluten Spitzenvertretern akustischer Blues- und Rootsmusik in Skandinavien. Dies hat ihm für seine CDs „Ain’t Jivin“ und „Take me Home“ bereits zwei „Danish Music Awards“ eingebracht.
Stark geprägt wurde seine musikalische Entwicklung durch längere Aufenthalte im Mississippi-Delta und die Freundschaft sowie gemeinsame Auftritte mit Mitgliedern der Familie des legendären R.L. Burnside. Wer sie einmal gehört hat, wird die charakteristischen und hypnotisch groovenden Ein-Akkord-Songs aus dem nördlichen Mississippi, dem Hillcountry, nicht vergessen. Das bodenständige und breitgefächerte Repertoire dieses dänischen Bluesmusikers ist eine wahre Fundgrube für alle Freunde des Roots-Blues. Neben verblüffend authentischen Interpretationen von Klassikern von Robert Johnson, Bukka White, Son House, R.L. Burnside u.v.a. präsentiert H.P. Lange zum Auftakt der diesjährigen Power-Blues Reihe im Kulturzentrum Sinsteden auch markante Eigenkompositionen. Auf seinem Kurztrip durch Deutschland hat er übrigens seine brandneue Doppel-CD im Gepäck ! |
Konzerttermine:
Freitag, 06.03.2009 Geilenkirchen NATO Airbase, Frisbee Club
Samstag, 07.03.2009 Rommerskirchen 19.00 Uhr Im Rahmen der Reihe "Power-Blues live"
Kulturzentrum Sinsteden Tel. 02183-7045 Abendkasse: 6.- EUR
Sonntag, 08.03.2009 WermelskirchenKattwinkelsche Fabrik |
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Sonntag, 22. März 2009, 20 UhrBerlin-Brandenburgischer Jazzfrühling: Jazzkonzert mit dem Jens Winther European Quartet Carl Winther, piano – Jens Winther, Trompete – Daniel Franck, Bass – Dejan Terzic, drums – Special guest: Till Brönner, Trompete |
Potsdam Waschhaus |
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Foto: Stunt Records
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![]() 14. Hildener Jazztage, 19. - 24. Mai 2009 Mittwoch, 20. Mai 2009, 20.30 Uhr Groove Party mit Malene Mortensen und Band
Malene Mortensen scheint mit allen Wassern gewaschen: Sie hat bereits in einer Rockband gesungen, trat als Vertreterin ihres Landes Dänemark beim Grand Prix d'Eurovision auf und ist im Folk ebenso wie im Jazz zuhause. Gerade ist ihr drittes Soloalbum, mit dem kurzen Titel "Malene" erschienen, produziert von Chris Minh Doky. Malene Mortensen ist gerade mal 24 Jahre alt. Und sie hat eine unglaubliche Stimme… |
HildenAREA 51
Furtwänglerstr. 2b |
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Montag, 25. Mai 2009,
11.05-11.30 Uhr Harald Haugaard im Hörfunkprogramm des Westdeutschen Rundfunks Dänemarks Supergeiger der Folkmusik - Harald Haugaard - plaudert im Hörfunkprogramm des Westdeutschen Rundfunks, WDR 5, in der Sendung „Neugier genügt“ 25 Minuten über sich, seine Musik und die Fiddle School, die vom 27. Juli bis 2. August in Solingen stattfindet. Infos unter: www.haugaardsfiddleschool.com |
Weitere Infos:
Andrea Daun |
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6. und 12. Juli 2009: Bad Berleburg 37. Internationale Musikfestwoche auf Schloss Berleburg Auf dem diesjährigen internationalen Musikfestival vom 6.-12. Juli auf Schloss Berleburg steht Dänemark im Mittelpunkt. Das Programm reicht von dänischen Volksmelodien bis zu zeitgenössischer dänischer Kunst. Eine Woche lang können dänische Musiker und Künstler erlebt werden, u.a. dänische Stars der klassischen Musik wie Michala Petri (Blockflöte) und Katrine Gislinge (Klavier). Die Festwoche steht unter der Schirmherrschaft Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Benedikte. |
Bad Berleburg KULTURGEMEINDE
BAD BERLEBURG E.V. |
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16. Juli 2009 BERLIN - Alte Schmiede 19.00 h
17. Juli 2009 BONN - Markt 20.00 h
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16. und 17. Juli 2009: Berlin und Bonn Rock und Pop live aus Dänemark In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Bundesstadt Bonn lädt das Dänische Kulturinstitut im Rahmen des Kulturfestivals „Bonner Sommer“ ein zu einem open air-Sonderkonzert. Gleich drei sehr talentierte Jugendbands der Musikschule in der dänischen Stadt Hvidovre präsentieren sich mit einem breiten musikalischen Spektrum: Die „Moquito Road Band“ mit ihren hervorragenden Saxophon-Solisten bietet sowohl bekannte als auch neue, überraschende Nummern.
Die Band „Rude“ spielt Rock- und Popnummern u.a. von Faith No More, Led Zeppelin, Soundgarden, Beatles und Kiss.
Vor allem Rockmusik, aber auch Funk, Salsa, Jazz, Pop, Blues, Soul und vieles mehr präsentiert die routinierte Band „Mrs. Kite and the Voices of Angels“. |
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Berlin
Tel. 030 - 577 97990
BonnMarkt
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12. September - 2. Oktober 2009 "Jazz from Copenhagen am Rhein" 2009 Deutsch-Dänisches Jazzfestival in Bonn, Düsseldorf und Köln Veranstaltet von Jazz am Rhein e.V. in Zusammenarbeit mit dem Dänischen Kulturinstitut Bereits zum zweiten Mal – nach 2008 – findet in diesem Jahr in Bonn, Köln
und Düsseldorf das Festival „Jazz from Copenhagen am Rhein“ statt. PROGRAMM Samstag, 12. September, 20.00 Uhr - Doppelkonzert
Hasse Poulsen Trio -
Sound of Choice Lars Møller Quartet Sonntag, 13. September, 20.30 Uhr
Hasse Poulsen Trio - Sound of Choice meets Cologne
Jazz-scene Montag, 14. September, 20:30 Uhr
Freitag, 18. September, 20:30 Uhr Düsseldorf: Jazzschmiede
Ibrahim Electric
Freitag, 2. Oktober, 19:30 Uhr
Anderskov Accident
Jacob Anderskov hat bereits im vergangenen Jahr den Auftakt von "Jazz from
Copenhagen am Rhein" sehr erfolgreich mitgestaltet. Dieses Mal ist er mit
einem ganz besonderem Ensemble zu Gast, seinem Oktett "Anderskov Accident",
mit dem es ihm gelingt, Ensemblearbeit und die freie Improvisation auf
intelligente und perfek virtuose Weise zusammen zu bringen.
Dass Anderskov in der Kölner Musikhochschule zu hören ist, ist kein Zufall. Seit seinem Besuch im letzten Jahr bei „Jazz from Copenhagen am Rhein“ haben die beiden Musikhochschulen in Köln und Kopenhagen begonnen zusammen zu arbeiten. Das Konzert wird vom DEUTSCHLANDFUNK aufgenommen. |
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Veranstalter: Jazz am Rhein e.V. Sülzburgstraße 234 50937 Köln (+49) (0)221 139 9986
Das Projekt „Jazz aus Kopenhagen - am Rhein“ wird gefördert von:
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15. Oktober 2009, 19.00 Uhr "Es muss was Wunderbares sein"
- Max Hansen – heute fast vergessen – war von den 1930er bis 1950erJahren ein europäischer Superstar der leichten Muse. Mit unwiderstehlichem Charme und mitreißender Musikalität brillierte er in den Varietés und Kabaretts ebenso wie auf den großen Bühnen von Wien und Berlin, Kopenhagen und Stockholm. – Die Nazis beenden abrupt Max Hansens deutsche Karriere. Er weiß, was die Stunde geschlagen hat, geht nach Wien und flüchtet schließlich nach Dänemark. Prof. Dr. Sven Hakon Rossel (Wien) und die in Köln lebende Journalistin Eva Reinhardt – Max Hansens Tochter – zeichnen ein Porträt dieses bemerkenswerten Künstlers.
Als Sohn der dänischen Sängerin und Schauspielerin Eva Haller kommt Max Hansen 1897 auf die Welt. In Mannheim, denn seine Mutter ist gerade auf Europatournee. Den kleinen Max lässt sie bei deutschen Pflegeeltern in München. Von der Mutter bleibt dem Jungen das Foto einer eleganten Schauspielerin und die Leidenschaft für „die Bretter, die die Welt bedeuten.“ Mit elf darf er aufs Konservatorium. Und bald singt er auch im Chor der Oper, wo er ein Gastspiel von Enrico Caruso miterlebt. Seitdem steht für ihn, der damals abends durch Münchener Bierstuben tingelt, eines fest: „so will ich auch singen.“ Tatsächlich entdeckt ihn nur wenige Jahre später ein geschäftstüchtiger Musikagent, steckt ihn in einen Samtanzug und schickt ihn auf Tournee. Natürlich mit einem zugkräftigen Künstlernamen. „Der kleine Caruso“ ist erfunden. Doch das ist nur der bescheidene Anfang einer großen Künstlerkarriere. Max Hansens Stern geht bei der Uraufführung der Kalman-Operette „Gräfin Mariza“ in Wien auf. Dann ruft Berlin.
Hier feiert Max Hansen seinen Jahrhunderttriumph. Als Kellner Leopold in Ralph Benatzkys Operette „ Im weißen Rössl“. Aber das Multitalent Hansen glänzt auch auf der kleinen Bühne, im legendären Kabarett der Komiker, das er mit begründet. Erich Kästner und Kurt Tucholsky gehören hier zu den Autoren, hier wird Marlene Dietrich für den „blauen Engel“ entdeckt und hier singt Max Hansen sein Spottlied auf Adolf Hitler. Der kommt kurz darauf an die Macht und die Nazis beenden abrupt Max Hansens deutsche Karriere. Als SA-Männer ihn bei der Premiere seines Films „ Das hässliche Mädchen“ als „Judenschwein“ beschimpfen, weiß er, was die Stunde geschlagen hat. Er geht zurück nach Wien, feiert auch da große Erfolge, bis die Nazis auch in Österreich die Macht erobern. Sein dänischer Pass ist jetzt sein kostbarstes Gut, Max Hansen flüchtet nach Dänemark. Hier beginnt er seine dritte Karriere. Er singt und spricht dänisch mit charmant deutschem Akzent, pflegt das auch und knüpft mit seinem deutschen Repertoire nahezu mühelos an seine Berliner und Wiener Zeit an. Das Publikum strömt ins Theater und lässt sich von Max Hansen verzaubern. Doch nach kurzer Zeit wiederholt sich das Schicksal. Deutschland besetzt Dänemark und Max Hansen, der inzwischen mit einer Dänin verheiratet ist und einen Sohn hat, muss erneut das Land verlassen. Schweden ist seine letzte Zuflucht, bis die Niederlage Nazi-Deutschlands dem getriebenen und vertriebenen Künstler endlich ein angstfreies Leben eröffnet. 1950 lassen sich die Hansens in Kopenhagen nieder. Der entwurzelte, heimatlose Schauspieler möchte, dass seine Kinder an einem Ort aufwachsen, wo sie Wurzeln schlagen können. Er selbst aber kann und will sein künstlerisches Wanderleben nicht ändern. Mal steht er in Kopenhagen auf der Bühne, mal in Stockholm, Göteborg oder Malmö. Er gastiert in Hamburg und West-Berlin und plant zum Schluss seines Lebens eine Tournee in die USA. Doch dazu kommt es nicht mehr. Max Hansen stirbt am 12. November 1961 in Kopenhagen.
Mit seinem unglaublich produktiven Wirken als Schauspieler und Sänger, Texter und Komponist, Filmproduzent und Theaterregisseur prägte er die europäische Unterhaltungskultur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entscheidend mit. Die Mixtur aus literarischem Bonmot und scharfer politischer Pointe, aus augenzwinkernder Frivolität und selbstironischer Alberei, diese sehr spezielle artistische Melange war Max Hansens Element. Und so spiegelt sich in seinem Witz, seiner musikalischen Leichtigkeit und in seiner dennoch strengen Arbeitsdisziplin ein Stück spannender aber auch abgründiger Kulturgeschichte: von Goebbels zu Gründgens, vom Theater an der Wien zum Tivoli-Theater in Kopenhagen. |
Bonn
Eintritt frei |
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Tina Dico in der Konzerthalle Århus 2008. Foto: Michael Rasmussen
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Tina Dico: Almost Alone Again Tour 2009 Im Oktober ist die dänische Popsängerin und
Songwriterin Tina Dico auf Deutschland-Tournee TOURDATEN:
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Tickets:
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Troels Svane |
Mittwoch, 4. November 2009, 20 Uhr
Gedenkkonzert für Felix Mendelssohn Bartholdy
Troels Svane: Bach Solo-Suiten und Nordentoft Anlässlich des 162. Todestages von Felix Mendelssohn Bartholdy veranstaltet das Bonner Schumannfest ein Solokonzert für Violoncello. Solist ist der dänische Cellist Troels Svane sein, der bereits 2005 im Schumannhaus begeisterte. Troels Svane war von 1986 bis 1990 Solocellist der Kopenhagener Philharmonie. Als Preisträger von nationalen und internationalen Wettbewerben wurde er europaweit von namhaften Orchestern als Solist eingeladen. Lehraufträge führten ihn an die Musikhochschule Lübeck und als Assistent von David Geringas an die Musikhochschule Berlin. Durch die Wahl eines herausragenden dänischen Cellistens soll an die enge Verbindung und Freundschaft von Schumann und Niels W. Gade zu Mendelssohn Bartholdy gedacht werden. Niels Wilhelm Gade pflegte engen Kontakt zu beiden Komponisten. An Mendelssohns Seite dirigierte Gade unter anderem die Uraufführungen seiner 1. und 2. Sinfonie. 1847 wurde er als Nachfolger Mendelssohns zum Leipziger Gewandhaus-Kapellmeister berufen. |
Bonn Endenich SCHUMANNHAUS Eintritt: Euro 12,00 / 6,00 erm. zzgl. VVK-Geb. Karten an allen bekannten BONNTICKET VVK-Stellen
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Folk im Feuerschlößchen Mittwoch, 11. November 2009, 20 Uhr
Folk im Feuerschlößchen Konzert mit dem Harald Haugaard Trio Farbenfroh, dynamisch und voller Kontraste:
das Harald Haugaard Harald Haugaard
Trio Veranstalter:
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Bad Honnef Feuerschlößchen
Rommersdorfer Straße 78 Tel. 02224 - 75011
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Weitere
Termine
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Info: Andrea Daun Aufderhöhe 2 42699 Solingen Tel. 0212 66544 |
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November 2009
Preisgekrönte Bastard Ethno Musik aus Dänemark Die dänische Band AFENGINN auf Tour
Das musikalische Universum der Gruppe Afenginn ist eine spannende Begegnung zwischen slawischem Osteuropa, Balkantakten, Klezmer, Jazz, wahnsinnigen Polkas, weiten nordischen Landschaften und einer unbändigen Lust, die Genres miteinander flirten zu lassen. Afenginn feiern das Leben in all seinen Farben und Formen. Die Auftritte sind eine Berg- und Talfahrt. Highspeed und Trauerlied. Afenginn treffen genau die richtige Balance zwischen Genie & Wahnsinn.
Afenginns hauseigener und unvergleichlicher Stil wird als Bastard Ethno
beschrieben – ein Sound, der aus Weltmusik, Jazz, Punk und nordischem Folk
entspringt und vom leisesten Pianissimo in wilde rauschende Passagen
wechselt – und wieder zurück. Unbändige Lebenslust, vereint in fünf
Ausnahmemusikern und entfesselt auf der Bühne.
Im Frühjahr 2009 wurden Afenginn als Best Contemporary Artist beim Danish
Music Award Folk ausgezeichnet. Mit ansteckender Spielfreude und
grenzüberschreitenden musikalischen Ideen haben Afenginn sich einen Ruf für
Virtuosität und fantastische Livekonzerte erarbeitet. Sie sind berühmt für
charismatische und kraftvolle Auftritte.
Tourdaten im November: |
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"Juletiden - Nordische Weihnachtsklänge"
Krippenlieder aus Finnland, dänische Hymnen über die Geburt Christi, norwegische Balladen zum Heiligen Abend, Weihnachtssagen aus Schweden – „Juletiden“ lautet das Motto eines stimmungsvollen Konzertes, in dem die junge Sängerin Helene Blum mit ihrem Ensemble in die musikalischen Traditionen Skandinaviens entführt.
Begleitet von renommierten Interpreten der skandinavischen Folk- und Jazzszene entfaltet Helene Blum mit ihrer weichen und zugleich ausdrucksstarken Stimme ein zauberhaftes Klangpanorama, zusammen mit zarten Geigenmelodien, flirrenden Töne der schwedischen Hirtenflöte und magischen Maultrommelklängen.
Line-up: Helene Blum / DK/ GesangHarald Haugaard /DK / Violine, Mandoline Rasmus Zeeberg / DK / Gitarre Tapani Varis / Finnland / Kontrabass, Maultrommel Ranghild Fürbotten / N / Violine, Viola Jonas Simonson / S / Hirtenflöten
Termine
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Info: Andrea Daun Aufderhöhe 2 42699 Solingen Tel. 0212 66544 |
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17. - 26. Dezember 2009 Weihnachten mit dem Helene Blum Quartett
Helene Blum: Sopran Termine
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Info: Andrea Daun Aufderhöhe 2 42699 Solingen Tel. 0212 66544 |
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